IBM, J├╝lich und NVIDIA entwickeln neue Grafik-Beschleuniger

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Die Programmierung, Portierung und Optimierung von Workloads sowie wisschenschaftlicher Codes soll ├╝ber Beschleuniger-Karten, die auf Grafikprozessoren basieren weiter beschleunigt werden. IBM, das Forschungszentrum J├╝lich und NVIDIA rufen nun das POWER Acceleration and Design Center ins Leben.

IBM, NVIDIA und das Forschungszentrum J├╝lich geben die Gr├╝ndung des Kompetenzzentrums ÔÇśPOWER Acceleration and Design CenterÔÇÖ bekannt. Dieses Zentrum soll Wissenschaftler und Ingenieure unterst├╝tzen, Simulationsrechnungen auf OpenPOWER-kompatiblen Systemen mit Grafikprozessoren-Beschleunigern durchzuf├╝hren.

In dem neuen Zentrum sollen technologische und wissenschaftliche Kompetenzen der drei Mitglieder der OpenPOWER-Foundation zusammenflie├čen und die Programmierung, Portierung und Optimierung wissenschaftlicher Codes auf diese Beschleuniger zu verbessern. Neben NVIDIAs Tesla-Grafikprozessoren kommt dabei unter anderem auch die High-Speed NVLink-Technologie zum Einsatz. Simulationen aus den Bereichen Energie- und Umweltwissenschaften bis hin zur Informationstechnologie und Hirnforschung sollen von diesen Beschleunigern profitieren k├Ânnen.

Neben neuen Softwarel├Âsungen soll die Einrichtung auch neue Supercomputerarchitekturen, die auf den POWER-Prozessoren von IBM und den Grafikprozessoren von NVIDIA basieren, hervorbringen.

Die Entwicklungsarbeiten erfolgen im Rahmen der 2013 gegr├╝ndeten OpenPOWER-Foundation, an der sich mittlerweile ├╝ber 70 Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligen. Die OpenPOWER-Foundation setzt sich f├╝r die Verwendung offener Technologien rund um die IBM POWER-Architektur ein, um innovative Hard- und Softwarel├Âsungen f├╝r Rechenzentren zu erm├Âglichen.

IBM und das Forschungszentrum in J├╝lich hegen seit Jahren eine intensive Partnerschaft. So stattet IBM regelm├Ą├čig die Hochleistungsrechner in J├╝lich aus. So stammt auch JUQUEEN, derzeit Deutschlands schnellster Superrechner von IBM. Seit 2011 gibt es an dem Forschungsstandort auch das gemeinsam betriebene Exascale Innovation Center. Seit 2012 existiert in J├╝lich auch das ├Ąhnlich ausgerichtete NVIDA Application Lab.

ÔÇťDas POWER Acceleration and Design Center wird Wissenschaftler und Ingenieure dabei unterst├╝tzen, modernste Architekturen und Technologien f├╝r Superrechner zu nutzen, um die gro├čen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gesundheit anzugehenÔÇŁ, so Professor Thomas Lippert, Direktor des J├╝lich Supercomputing Centre.
Auch Dave Turek, Vice President of Technical Computing OpenPower bei IBM kommentier die neue Partnerschaft: ÔÇťDie Einrichtung dieses neuen Centers untermauert das IBM Engagement f├╝r die Verwendung offener Technologien und ist der n├Ąchste Schritt bei der Vertiefung unserer strategischen Partnerschaften im Supercomputing-Bereich.ÔÇŁ

ÔÇťSkalierung der Anwendungen und Energieeffizienz sind gro├če Herausforderungen in der aufkommenden Exascale-├ära. Im POWER Acceleration and Design Center, deren Gr├╝ndung heute bekannt gegeben wurde, wird NVIDIA gemeinsam mit dem Forschungszentrum J├╝lich und IBM Entwickler bei ihren Anwendungen unterst├╝tzen. Die innovative Rechnerarchitektur, mit der sich IBM-POWER-Prozessoren mit Wir sind hocherfreut, Teil dieser Kooperation zu sein, die Wissenschaftlern dabei hilft, ihrer wissenschaftlichen Ziele zu erreichenÔÇŁ, kommentiert Stefan Kraemer, Director HPC Business Development EMEA bei NVIDIA.

Tipp: Zum Thema Software Defined Infrastructure h├Ąlt IBM derzeit auch eine Roadshow an:

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